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Klima und Reisezeit für Namibia

Namibias Klima ist, wie schon erwähnt, ein sehr angenehmes und gesundes, besonders der Winter.

Es gibt eigentlich nur zwei ausgeprägte Jahreszeiten:

Den Sommer: im Februar bis Mitte Juni, in den auch die Regenzeit fällt.

Den Winter: von Juli bis Mitte Januar.

Oft werden als die beste Reisezeit für Namibia die Sommermonate angegeben. Doch eigentlich ist immer eine gute Zeit das Land zu bereisen, denn jede bietet ihre eigenen Vor- und Nachteile, so wie ihre eigenen Reize - man sollte öfter kommen, oder ein ganzes Jahr erleben.

 

 

Die Regenzeit in Namibia (Sommer)

Mit der Regenzeit Namibias, die meist im Februar beginnt und sich bis Ende April hinzieht, wird es schlagartig grün, auch wenn viele Akazienarten, wie Kamel- oder Weißdorn schon im Dezember, also noch vor der Regenzeit geblüht haben. In dieser Zeit ist es sehr warm, manchmal auch schwül, besonders in den ein bis zwei Tagen vor einem Regen; denn es ist falsch sich diese Zeit, dem Wort nach, wie den Monsun in Indien vorzustellen. Es ist eher wie ein sehr guter, warmer Sommer in Deutschland, meist sogar weniger schwül als dort (!), aber mit einer sehr heißen Sonne.

! Passen Sie besonders an der Küste Namibias gut auf, denn der oft kühle Südwester Seewind vermittelt eine angenehme Kühle, bei der Sie in der Sonne sehr leicht unbemerkt verbrennen!

In den nördlichen Gegenden Namibias fällt der meiste Regen, und mit rund 400 - 500 mm im Jahr, entspricht die Menge ungefähr den Gesamtniederschlägen Berlins oder Brandenburgs. Dennoch nennt man Namibia eines der trockensten Länder der Erde, was darauf zurückzuführen ist, dass dieser Regen nur in drei Monaten fällt, der Rest des Jahres ist sonnig und pulvertrocken - neun Monate Sonnenschein.

Der Caprivi Streifen und das Kavangoland sind die regenreichsten und grünsten Gegenden. Im Südwesten herrscht beinahe völlige Trockenheit. Der Regen kommt von Nord-Ost, zieht über das Land Richtung Süd-West, und bis in die Wüstenregionen hinein kommt meist nur noch ein kleiner Teil, wenn überhaupt. Man erkennt es auch gut daran, wie die Namibwüste nach Angola hin immer schmaler, und zum Oranje immer breiter wird, und dort den gesamten Süden, Teile Südafrikas und Botswanas (Kalahari) einnimmt. In Swakopmund regnet es manchmal überhaupt nur alle paar Jahrzehnte, dann zwar u.U. nur kurz, aber meist dafür heftig.

Wenn Sie in der Regenzeit gerade nördlich von Mariental unterwegs sind, haben Sie vielleicht Glück und bekommen die Regenfälle sogar zwei bis drei mal in der Woche mit, die mit 20 bis 80 mm Niederschlag und gewaltigen Blitzen außerordentlich beeindruckend sind. Oft regnet es auch nur einmal die Woche oder sogar nur alle 14 Tage. Dauer- oder Nieselregen ist sehr selten. In all den Jahren habe ich es nur einmal an drei aufeinanderfolgenden Tagen erlebt, an denen es dadurch sogar recht kühl wurde. Die Regengüsse dauern oft nur eine bis drei Stunden, manchmal sogar nur eine viertel Stunde, in der durchaus über 50 mm niederprasseln können. Die Werte sind Durchschnittlich anzusehen. Es kann auch wesentlich mehr als hier angegeben in einem Guss regnen.

! Die Schotterpads sind dann meist aufgeweicht und fahren sich wie Wege unter dickem Schneematsch.

! Campen sie nicht in den Revieren (periodische Trockenflüsse, die nur bei starken Regenfällen fließen), in dieser Zeit, Sie könnten eine böse und nasse Überraschung erfahren und sogar Ihr Leben verlieren. Denn meist regnet es partiell, und auch wenn es bei Ihnen gerade nicht regnet, kann das Revier reißend abkommen und sie samt Camp fortspülen - Sie wären nicht der Erste.

Oft fallen sie in der Nacht, wo die Blitze noch spektakulärer wirken, meist aber Nachmittags und danach ist dann nicht selten wieder Sonnenschein und Sommer - und eine Stimmung im Busch, die ihresgleichen sucht. Gerüche, Düfte von Kräutern und Blumen und Laute, die sie nie zuvor wahrnahmen dringen wahrlich bezaubernd an Sie. Es tropft überall und leiser Dampf steigt von der Erde auf. Spuren im feuchten Sand zeigen Ihnen an, vor wie kurzer Zeit hier gerade ein Warzenschwein mit seinen Jungen, oder ein paar Oryx den Weg gewechselt haben - und wer weiß, vielleicht sehen sie diese auch irgendwo laufen. Sie werden es lieben, und nicht wieder weg wollen. Wenn Sie einmal nach einem starken Regen die Sonne wieder herauskommen sehen, dann unternehmen sie eine Fahrt durch den Busch, lassen Sie sich das nicht nehmen. Wenn es hingegen nachts regnet, noch dazu in ein- oder zweihundert Kilometer Entfernung, dann können Sie mit ein wenig Glück ein Wetterleuchten erleben, an das kein Feuerwerk herankommt. Blitze, die ohne Unterlass und sekundenlang das Wolkengebilde am fernen Horizont ins flimmernde Leuchten bringen, und die Dutzende, ja sogar bis zu über Hundert Kilometer lang durch die Wolken jagen, ohne dass sie einen fernen Donner hören. Dabei ist es bei Ihnen sternenklar und ein laues warmes Lüftchen weht durch die Nacht. Und in der Ferne geht das stille Spektakel weiter; leuchtende Erscheinungen wie die geheimnisvollen red Sprites erheben sich für Sekundenbruchteile rot leuchtend über die scharfe Grenze der schwarzen Gewitterfront am Horizont in den sternklaren Himmel, oder die blue Jets tun gleiches in Blau, und Sie fragen sich, während Sie das sehen, wie es dort wohl gerade zugehen mag, und schon wenige Tage später, kracht es Nachts vielleicht auch schon bei Ihnen, und dann wissen Sie es.

Die Nachteile der namibischen Regenzeit sind: dass man zum einen Hitze vertragen können muss, denn besonders bei leichter Bewölkung, wenn der Himmel blau ist, und nur einige dicke Weiße Wolken an ihm vorüberziehen, scheinen die Strahlen der Sonne manchmal einem Schneidbrenner zu gleichen, sobald sie wieder hinter einer dieser Wolken hervorlugt. Zum anderen bekommt man in dieser Zeit weitaus weniger Tiere zu Gesicht, als in Namibias Winter. Nicht allein, weil es einfach sehr grün und mancherorts dicht bewachsen ist, sondern auch, weil die Tiere im Busch überall Wasser finden und darum deutlich weniger die bekannten Wasserstellen auf den Farmen oder in der Etoscha aufsuchen.

Ansonsten sind die Übergänge der Jahreszeiten in Namibia sehr fließend. Vom Grün im März geht es langsam ins pastellfarbene Beige und Olivgrün des Mai und Juni. Von da an wird es kühler, vor allem Nachts. Ab Juli fällt bei den meisten Bäumen langsam das Laub, ohne Herbstfärbung, und nach den ersten Frösten, die des Nachts zwischen Juli und August gelegentlich vorkommen, sind die meisten Baum- und Straucharten kahl.

 

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weitere informationen finden sie unter:
http://www.charite.de/tropenmedizin/Zentrale.htm